Vorweihnachtliche Konzerte der Stadt- und Jugendkapelle 'Grenzlandbuam' Bärnau

Verfasser: Stadt- und Jugendkapelle Grenzlandbuam Bärnau
Datum: 12.12.2016 09:10
Webseite: http://stadtkapelle-baernau.de


Die Stadt- und Jugendkapelle 'Grenzlandbuam' beim Weihnachtskonzert in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Bärnau (Foto: Ockl)

Wie immer, wenn die Stadt- und Jugendblaskapelle 'Grenzlandbuam' unter der Leitung ihres engagierten Dirigenten Günther Freundl zu einem Konzert einlädt, durften sich die Besucher auf ein abwechslungsreiches und mit Überraschungen garniertes Musikerlebnis in der vollbesetzten Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Bärnau freuen. Dass bei der Stadtkapelle auf die Nachwuchsarbeit großer Wert gelegt wird, zeigten die beiden weihnachtlichen Stücke „Morgen Kinder wird’ s was geben“ und „Lasst uns froh und munter sein“, die von einer großen Gruppe an Jungmusikern souverän interpretiert wurden. Neben traditionellen weihnachtlichen Weisen wurde als Akzent moderne rockige Musik ins Programm aufgenommen: „Oh du fröhliche“ neben „Wind of Change“ von den Scorpions, wobei die im Original gepfiffene Einleitung von Martin Strecke auf der Solo - Trompete übernommen wurde. Diese Mischung aus Tradition und Moderne mag eines der Geheimnisse sein, dass der Großteil der Musiker aus Jugendlichen besteht. Den Gospel: „In der Nacht von Bethlehem“ und das Weihnachtslied: „Oh Sanctissima“ begleiteten eine eigens dafür zusammengestellte Gesangsgruppe aus den Reihen der Blaskapelle mit Unterstützung von Tenören des Männergesangsvereins Bärnau. Höhepunkt dieses gelungenen Konzerts war sicherlich die Choralphantasie „Sankt Cäcilia“ des jungen österreichischen Komponisten Thomas Asanger, der diesem musikalisch modernen Werk ein eingängiges emotionales Thema zugrunde legt. Von den sicher intonierenden Hörnern lässt dieses beim Zuhörer erstmals „Gänsehaut Feeling“ aufkommen. In den anschließenden Variationen wird die gesamte dynamische Breite von Pianissimo bis Fortissimo geschickt eingesetzt, bis das Werk schließlich mit einem sechstaktigen Crescendo endet. Mit erläuternden Worten zu den musikalischen Beiträgen führte Maria Freundl in Oberpfälzer Mundart durch das Programm. Lang anhaltender Schlussapplaus belohnte die Musiker für ihre in zahlreichen Proben erarbeiteten Leistungen, wofür sie sich mit zwei Zugaben bedankten. Zwei weitere Konzerte mit gleichem Programm und ebenso hohen Besucherzuspruch folgten dann noch am Sonntagmittag in Schwarzenbach und Sonntagabend in Plößberg. Ludwig Zandt