33. Frühjahrskonzert

Verfasser: Stadtkapelle Roding e.V.
Datum: 06.04.2017 19:45
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„Feuer, Erde, Wasser, Luft“ hat das Motto für das Frühjahrskonzert der Rodinger Stadtkapelle am Samstagabend geheißen. Viele Freunde der Blasmusik sorgten für ein volles Haus und bekamen dafür ein fast dreistündiges musikalisches Feuerwerk im wahrsten Sinne des Wortes serviert. Der musikalische Leiter und Vorsitzende Josef Köppl hatte bei seiner Stückewahl getreu dem Motto eine ausgezeichnete Hand und die mehr als 70 Akteure in den beiden Orchestern wurden dafür mit lang anhaltendem Beifall belohnt.Mit der Ouvertüre zur Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel fand die Kapelle gleich einen passenden Einstieg. Vorsitzender Josef Köppl konnte sich bei seiner Begrüßung über ein volles Haus freuen. Zusammen mit jungen Mitgliedern der Stadtkapelle und des Nachwuchsorchesters übernahm Josef Köppl auch die Moderation, wobei er sich gleich beim nächsten Stück um Element „Erde“ mit „Alpine Inspirations“ und „Eiger“ als erfahrener Bergführer erwies. Mit dem Konzertwalzer „Über den Wellen“ begab man sich zu dem Element „Wasser“. Bei der Schnellpolka „Unter Donner und Blitz“ spürte man förmlich die Hochspannung, unter der die Musikerinnen und Musiker standen. Beim „Mitternachtsblues“, bei dem Martin Haimerl als Solist mit der Trompete begeisterte, wurden längst vergessene Erinnerungen wach. Mit dem Konzertmarsch „Die Sonne geht auf“ wurden die Besucher schwungvoll in die Pause entlassen. Nach dieser übernahm Christina Lang als Dirigentin mit dem Nachwuchsorchester das Kommando. Dabei wurde deutlich, dass es bei der Stadtkapelle keine Nachwuchssorgen gibt. Mit dem Stück „Feuerberge“ und der „Feuerwehrpolka“ kam man dem Element „Feuer“ nach. „Purple rain“ und „Walking on Sunshine“ rundeten im zweiten Teil eine ausgezeichnete Programmwahl ab. „Kultur, Brauchtum und Musik sind für eine Stadt unverzichtbar“, hob der Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes, Sepp Blaha aus Cham hervor. Die Stadt Roding könne sich glücklich schätzen über ihre Stadtkapelle. Blaha lobte nicht nur das musikalische Können, sondern auch die Harmonie zwischen Jung und Alt. Er dankte außerdem für den vorbildlichen Idealismus und das gesellschaftliche Engagement. Besondere Anerkennung fand er für den Nachwuchs. Die Nachwuchsgewinnung und -förderung liegt dem Norbayerischen Musikbund besonders am Herzen. Überrascht wurde die Stadtkapelle durch die Weißbierfreunde Roding. An Josef Köppl und die Dirigentin des Nachwuchsorchesters, Christina Lang, überreichten Johannes Pongratz und Bettina Schneider einen Scheck über 500 Euro zur Nachwuchsförderung. Mit einem langen Beifall entlohnten die Besucher die Akteure am Schluss des Programms. Das Orchester zeigte sich anschließend überaus spendierfreudig und gewährte auch noch gleich drei Zugaben. Dabei entpuppte sich der eigentlich angekündigte Radetzky-Marsch zu einem Konfetti verschiedener Melodien getreu dem Motto „1. April“. Der „Weiß-blau-Marsch“ und zum Schluss „Samba Tequila“ waren der Dank für den Beifall. Zweiter Bürgermeister Alfred Reger sprach in seinem Grußwort von einem besonderen Erlebnis für alle. Er dankte den Akteuren für diesen herrlichen und wunderbaren Abend, der allen viel Freude gemacht hat. „Die Stadt Roding freut es, dass wir so ein Orchester haben“, betonte er. Die Stadtkapelle macht Werbung für die Stadt. Josef Köppl dankte abschließend der Stadt für die stete Unterstützung. Ein „Vergelt’s Gott“ richtete er an die Weißbierfreunde für die Spende.