Stadtkapelle begeistert beim Frühjahrskonzert

Verfasser: Stadtkapelle Roding e.V.
Datum: 09.04.2018 16:19
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Einmal mehr stellte die Stadtkapelle Roding unter Beweis, dass sie nicht nur imstande ist Festzeltbesucher zu unterhalten, sondern ihren Zuhörern auch konzertante Musik bieten kann. Beim 34. Frühjahrskonzert, das unter dem Motto „Prinzessinnen, Helden und mehr“ stand, konnten sich am Samstag rund 400 Gäste in der Stadthalle selbst davon überzeugen. Passend zum 17. März, dem St. Patrick´s Day, präsentierte die Stadtkapelle zur Eröffnung eine Parade dreier Volkslieder zu Ehren des irischen Nationalheiligen. Josef Köppl begrüßte Bürgermeister Franz Reichold mit Gattin und den stellvertretenden Bezirksvorsitzenden des Nordbayerischen Musikbundes Peter Gaschler. „Heuer hat es wieder geklappt, Regionaldekan Holger Kruschina als Musikexperten für die Moderation engagieren zu können“, sagte Köppl und gab das Mikrofon weiter. Kruschina verstand sich als Gedankenstrick zwischen den Stücken, wie er sich selber bezeichnete, und vermittelte Geschichtliches sowie Wissenswertes über die Komponisten. Beim Konzertwalzer „Wiener Blut Op. 354“ von Johann Strauß (Sohn) schwebten bestimmt einige Gäste gedanklich in Abendgarderobe über die Tanzfläche. Dem schloss sich die „Annen-Polka Op. 117 – Polka Française“ an, die Johann Strauß der Kaiserin Maria Anna von Österreich gewidmet hatte. Nach den beiden Klassik-Titeln wechselte Dirigent Josef Köppl mit seinen über 50 Musikern gekonnt in die Rubrik Kinofilm. Mit „Robin Hood –Prince of Thieves“ von Michael Kamen, einer Symphonic Suite zum gleichnamigen Kinofilm aus dem Jahr 1991 mit Kevin Costner, und dem Hit von Bryan Adams „Everything I do, I do it for You“ wurde der König der Diebe auf seine Streifzügen durch Sherwood Forrest begleitet. Mit dem Piratentanz von Klaus-Peter Bruchmann ging die Reise nicht ganz ungefährlich weiter – auf die Weltmeere zu den Seeräubern. Der nächste Titel hieß „Into the west“, von Howard Shore für den Film „Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“ geschrieben. Für sein exzellentes Trompetensolo wurde Rene Knoll vom Publikum mit großem Beifall bedacht. Mit dem „Kaiserin Sissi– Konzertmarsch“ wurden die Gäste in die Pause entlassen. Das Nachwuchsorchester wollte seinen großen Vorbildern in nichts nachstehen und hatte mit Dirigentin Christina Lang vier anspruchsvolle Stücke einstudiert. Mit „Accidentally in Love – Versehentlich verliebt“ von Adam F. Duritz wagte sich der Nachwuchs an die Filmmusik von „Shrek 2“. Mit „The little Mermaid“ und „Hercules“ von Alan Menken wurden die Besucher in die Fantasiewelt von Walt Disney entführt. Mit dem Titel „Defying Gravity–Frei und schwerelos“ von Stephen L. Schwartz aus dem Musical „Wicked – Die Hexen von Oz“ verabschiedeten sich die 17 Nachwuchsmusiker mit ihrer Dirigentin und wurden mit langanhaltendem Beifall belohnt. Josef Köppl wurde mit der Verdienstnadel in Gold überrascht. „Der Name Köppl bürgt für Qualität und Kompetenz, nicht nur als Leiter der Stadtkapelle, sondern auch wenn er selber zur Klarinette greift“, würdigte Gaschler sein Engagement. Mit dem Titel „Medusa – Fantasy for Band“ von Robert Finn meldete sich die Stadtkapelle zurück und intonierte die Legende der nordafrikanischen Schlangengöttin. Für die Volksmusikfreunde hatten die Musiker einige bekannte Melodien von Andreas Gabalier im Gepäck. Mit der Polka „Meine Liebe“ läutete die Stadtkapelle das nahende Ende des 34. Frühjahrskonzerts ein. Mit dem Konzertmarsch „Abschied der Gladiatoren“ von Herrmann L. Blankenburg verabschiedeten sich die Musiker, doch die Zugabe-Rufe der Gäste wurden erhört.