Herausagende Momente erlebt

Verfasser: Fanfaren- und Spielmannszug Hofheim
Datum: 13.03.2019 14:42
Webseite:

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen bei den Hofheimer Spielleuten Anfang Februar fand die Jahreshauptversammlung der Hofheimer Spielleute mit Neuwahlen statt. Zunächst blickte der 1. Vorsitzende Bernd Werner auf ein ereignisreiches Jubiläumsjahr zurück. Er stellte besonders die Veranstaltungen im Rahmen des 60 jährigen Geburtstages des Vereins heraus. Der Jubiläumsabend wurde gekrönt vom Ausflug nach Tschechien. Auf das Konzert des Nordbayerischen Spielleuteorchesters (NBSO) – Auswahlorchester der Spielleute im Nordbayerischen Musikbund – ist er ebenfalls stolz, dass es sehr gut besucht war. Es motiviert für den eigenen Verein, wo man musikalisch hinkommen kann und zeigt den Weg der Spielleute auf. Als Abschluss des Jubiläumsjahres fungierte der Gottesdienst, der sehr gut besucht war und auch die Gottesdienstbesucher begeistert waren von der musikalischen Umrahmung durch die Spielleute. Im Jahr 2018 wurde der Fanfaren- und Spielmannszug zum fünften Mal in Folge mit dem Junior Award der Nordbayerischen Bläserjugend ausgezeichnet. Diese Auszeichnung würdigt die Jugendarbeit in musikalischen und außermusikalischen Angelegenheiten in Musikvereinen. Für die Spielleute ist dies eine besondere Auszeichnung, die sie mit Stolz entgegen nahmen. Die musikalische Weiterbildung wird bei den Hofheimer Spielleuten groß geschrieben. So gratulierte Bernd Werner neun jungen Spielleuten zu ihrer bestandenen Bronzeprüfung auf ihren Instrumenten. Tobias Nicklaus, Helena Klarmann, Leonie Ankenbrand ,Yanick Hanel und Maximilian Gumpert an der Fanfare sowie Lena Müller, Jessica Dümpert, Angelina Seber und Ivana Pendic auf der Spielmannsflöte erreichten in den Prüfungen des Nordbayerischen Musikbundes in Theorie und Praxis hervorragende Ergebnisse. Sogar die Prüfungsbeste, Jessica Dümpert, mit der Traumnote 1,0 stammt von den Hofheimer Spielleuten. Aber nicht nur bei Instrumentalprüfungen stellen sich die Spielleute, sondern auch in der Dirigentenlaufbahn stehen sie den Blasorchestern nicht nach. Bernd Werner gratulierte Silke Johanni zum erfolgreichen Bestehen der ersten beiden Phasen ihrer Dirigentenausbildung im Nordbayerischen Musikbund und wünscht ihr für die beiden folgenden abschließenden Phasen in 2019 weiterhin viel Erfolg. Bernd Werner dankte den Anwesenden Spielleuten, Vorstandsmitgliedern, Ausbildern, musikalischen Leitern, Helfern und allen die sich engagieren für ihren unermüdlichen Einsatz im vergangenem Jahr. Ganz nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark!“ möchte er auch das neue Jahr wieder angehen. Der Verein besteht aus 153 Mitgliedern. Hiervon sind 77 Spielleute (inkl. Nachwuchs) aktive Musiker und Fahnenschwinger. „2018 haben wir herausragende Momente erlebt“, so Werner, daran will er auch in Zukunft anknüpfen. Für 2019 stehen wieder einige Änderungen an. So hat die Ausbildungskoordinatorin Silke Johanni ein Konzept zum Ausbau des Jugendzuges vorgelegt. Ebenso wird die musikalische Arbeit durch die musikalischen Leiter Carolin Gräf, Toni Urbanski und Tobias Höche ausgebaut, sodass die Spielleute im Jahr 2022 an der Deutschen Meisterschaft der Spielleute in Furth im Wald teilnehmen wollen. Zum Jahreswechsel ist der Fanfaren- und Spielmannszug Hofheim dem Landesverband für Spielleutewesen in Bayern (LSW) beigetreten. Dieser Verband ist ein Zusammenschluss von Spielleuten in Bayern. Von dieser Mitgliedschaft erhofft man sich wieder mehrere Treffen von Spielmannszügen und Aufbau von Kontakten in dieser Musikszene. Trotzdem werden die Hofheimer Spielleute dem Nordbayerischen Musikbund treu bleiben und weiterhin auch das NBSO unterstützen. Sie sehen dieses Angebot als Ergänzung zu bisherigen Kontakten und Möglichkeiten. Bevor der Kassier Ludwig Klarmann die Kassenbestände verließ dankte Bernd Werner noch seinem langjährigem 2. Vorstand. Tobias Höche scheidet nach eigenem Wunsch nach 8 Jahren Vorstandstätigkeit aus dem Amt aus, indem er dem 1. Vorsitzenden den Rücken frei gehalten hat. Bei den Neuwahlen wurden im Jahr 2019 für zwei Jahre folgende Mitglieder gewählt. Bernd Werner 1. Vorsitzender, Manuel Gumpert 2. Vorsitzender, Ludwig Klarmann Kassier, Michael Hümpfner Schriftführer, Andrea Unbanski Organisatorin für interne Veranstaltungen, Michael Lemmer Beauftragter für Uniform, Technik und Instrumente. Als Kassenprüfer wurden Henning Thunrey und Christine Werner bestätigt. Nadine Kneuer, Sabine Werthmann und Wilhelm Ehrlinger wurden als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Tradtionell werden an der Jahreshauptversammlung verdiente langjährige passive Mitglieder geehrt. Lieselotte Stark wurde die große silberne Vereinsnadel für 50 Jahre Mitgliedschaft verliehen. Sie war erst als Akive bei den Spielleuten und ging dann zur passiven Mitgliedschaft über und ist bei jeder Veranstaltung des Vereins anwesend. Bernd Werner dankte ihr für ihren Einsatz bei den Spielleuten. Ebenso wurde Amelie Werner als neues aktives Mitglied im Zug willkommen geheißen und erhielt für ihren ersten Auftritt im vergangenem Jahr das Vereinsabzeichen. Den musikalischen Ausblick auf das Jahr 2019 führte Toni Urbanski durch. Zum Probenwochenende in Lehesten werden in diesem Jahr als Dozenten Hermann Dirscherl und Rainer Zips fungieren. Am Tag der offenen Tür werden neben dem Jugendzug als Gast die Freunde vom Spielmannszug Untereßfeld auftreten. Zu den Auftritten zählen in diesem Jahr u.a. ein Auftritt bei der Prunksitzung des Hofheimer Carneval Clubs, das Musikfestival Hofheimer Land in Maroldsweisach sowie die traditionellen Konzerte an Pfingsten in Königsberg und an der Hofheimer Kirchweih. Als Highlights des Jahres werden die Teilnahme beim Tattoo „Gordons on Parade“ in Fulda sowie die Bayerische Meisterschaft der Spielleute des LSW in Feuchtwangen genannt für die eine große Vorbereitung und Disziplin nötig ist. Zum Abschluss der Veranstaltung erinnerte Bernd Werner an die größte Auszeichnung des Vereins. Die Spielleute erhielten den Heimatpreis Unterfranken für ihre gute Jugendarbeit und Erhaltung der Kultur und Brauchtum als erster Spielmannszug der Geschichte von Markus Söder verliehen. Als Erinnerung an diesen Meilenstein erhielten alle aktiven Mitglieder, die länger als 15 Jahre musizieren, einen kleines Abbild des Heimatpreises – einen weißen Löwen – als Anstecknadel. Bericht: Silke Johanni