„JBK unlimited“ – grenzenlose Vielfalt beim Konzert in Pegnitz

Verfasser: Jugendbergmannskapelle Pegnitz e. V.
Datum: 21.05.2019 18:44
Webseite: https://de-de.facebook.com/jbkPegnitz/


Die Jugendbergmannskapelle Pegnitz e.V. beim Jahreskonzert 2019 in der Christian-Sammet-Halle Pegnitz.

PEGNITZ. Am Samstag, den 11. Mai 2019 fand unter dem Motto „JBK unlimited“ das alljährliche Konzert der Jugendbergmannskapelle Pegnitz e.V. in der Christian-Sammet-Halle statt. Die zahlreich erschienenen Zuhörer durften sich auf ein Konzert der grenzenlosen Vielfalt der Musikstücke freuen. Gekonnt wurde die Kapelle von Daniel Nowak als Chefsteward eines Kreuzfahrtschiffes anmoderiert und vom Applaus der Zuhörer empfangen. Das Konzert begann mit dem impulsiven und kraftvollen Stück „Mission Impossible“. Beim Werk „Atlantis“ von Alexander Reuber zeigten die Musiker ein völlig anderes Klangbild. Das von Akkorden geprägte Stück ließ bei manchen Zuhörern Gänsehaut aufkommen, so gefühlvoll aber auch kraftvoll kamen die Töne der einzelnen Register hervor. Die Geschichte von Atlantis war an Hand der verschiedenen Phasen auch innerlich nachvollziehbar. Militärische und orientalische Klänge folgten dann beim Stück „In the Mystic Land of Egypt“ von Ketelbey de Meij. Natürlich darf auch geschunkelt werden. Das „Schwarzwaldmädel“ bot hierfür genügend Möglichkeiten. Von verschiedenen Walzertempi bis hin zur Polka war alles im Medley vorhanden. Dirigent Jürgen Kratochvill holte den Nachwuchs auf die Bühne, um den Zuhörern auch die Jugendarbeit der Kapelle präsentieren zu können. Letztendlich stand eine Vielzahl von Kindern und Jugendlichen auf der Bühne. Sieben davon legten im Jahr 2019 das silberne, zwei davon das bronzene Leistungsabzeichen des Nordbayerischen Musikbundes ab. Ebenso waren die Gewinner des vereinseigenen Jugendförderpreises, der bereits im März ausgetragen wurde, auf die Bühne geholt worden. Die Kapelle verabschiedete sich mit einem schwungvollen 6/8-Marsch namens „Canadian Air Force“ in die rund 30-minütige Pause. Hier konnten sich die Zuhörer mit diversen Köstlichkeiten und Getränken versorgen. Das Buffet ließ fast keine Wünsche übrig. Von belegten Laugenstangen über Nudelsalat bis hin zu Fruchtspießen wurde einem eine große Auswahl an Essen angeboten. Mit einem Klassiker aus den 70er Jahren begann der zweite Teil des Konzertes. „Don’t stop me now“ hat so einige Zuhörer in vergangene Zeiten zurückversetzt. Es folgte Filmmusik mit „Das Boot“ von Klaus Doldinger. Die Interpretation des Orchesters war dem Original zum ähneln. Dies ist der exakten Artikulation der Kapelle zu verdanken. Auch die Fans von Musicals kamen an dem bisher überragenden Musikabend auf ihre Kosten. Mit „Grease!“ und dessen fünf Teilen Summer Nights, We Go Together, Beauty School Dropout, Greased Lightnin' und Born To Hand Jive gab die Kapelle ein wirklich sehr gutes Bild ab. Man spürte förmlich, dass das Musizieren für die doch sehr junge Kapelle mehr als nur ein Hobby ist. Dem Ende entgegen wurden noch Songs der Neuen Deutschen Welle zum Besten gegeben. Das Medley „Nena!“ verleitete zum mitsingen. Von „99 Luftballons“ über „Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“ und „Leuchtturm“ fand das Stück sein Ende mit „Nur geträumt“. Nur geträumt hatten die Zuhörer keineswegs. Sie erlebten einen abwechslungsreichen Abend, der dem Motto „JBK unlimited“ mehr als gerecht wurde. Das Konzert war mehr als unlimited bzw. grenzenlos in der Auswahl der verschiedenen Musikstile. Für jeden Zuhörer bot die Kapelle ein passendes Stück an. Als letztes offizielles Stück wurde traditionell der Glück-Auf-Marsch gespielt. Die Zuhörer waren darauf hingewiesen worden, im Trio des Stückes die drei Strophen mitzusingen. Ausreden gab es nicht, denn der Liedtext war im professionell gestalteten Programmheft abgedruckt. Die Kapelle bekam einen mehr als verdienten Applaus und sogar Standing Ovations. Dirigent Jürgen Kratochvill bedankte sich bei den Zuhörern und kündigte natürlich noch eine Zugabe an. Mit „Welcome To The Jungle“ ließ es die Jugendbergmannskapelle zum Ausklang nochmals kräftig krachen. Nach einer zweiten Zugabe endete das Konzert. Den Zuhörern und den Musikern waren nach dem Konzert nur positive Stimmen zu entnehmen. Auch Dirigent Jürgen Kratochvill war mit seinen Schützlingen mehr als zufrieden. Er selbst bräuchte jetzt jedoch erst ein wenig Regeneration. Dies war auch verständlich, denn sein Dirigat an diesem Abend war eine Augenweide. Der erste Vorsitzende Benedikt Herlitz war ebenfalls von diesem erfolgreichen Abend angetan. Er bestätigte, dass sich die Zuschaueranzahl im Vergleich zum letzten Jahr nochmals steigerte. Für eine Stadt wie Pegnitz sei dies überwältigend.