2. Scheunenkonzert in Sulzdorf war ein voller musikalischer und gesellschaftlicher Erfolg

Verfasser: Blaskapelle Giebelstadt-Sulzdorf
Datum: 14.06.2019 11:03
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Der Moderator und Dirigent der Blaskapelle Giebelstadt-Sulzdorf Robert Schmitt freute sich über die sehr interessierten Konzertbesucher in der voll besetzten Scheune. Mit dem „Großen Kurfürsten Reitermarsch“ zu Beginn bewiesen die beiden Orchester, das Collegium Musicum Juvenale aus Ochsenfurt und die Blaskapelle Giebelstadt-Sulzdorf, dass sie sehr harmonisch und gut aufeinander abgestimmt musizieren können. Sehr eindrucksvoll das Spektrum der fast 60 Musiker, welches vom 8 jährigen Flötenmädchen bis hin zur 83-jährigen Baritonspielerin reichte. Mit Nabucco von Verdi wurde die Scheune musikalisch in die Arena di Verona verwandelt. Vor der Pause ging es in den Kongo. Andre Mabiala hat am Tag zuvor mit freiwilligen Musiker eine Trommelsession eingeübt, die Scheune bebte, aber alles blieb heil. Er stellte dann auch sein Projekt vor, den Bau und Unterhalt einer mittlerweile sehr erfolgreichen Schule im Kongo, wofür die Konzertbesucher spontan spendeten. Die 2. Konzerthälfte läuteten Hans-Jürgen Bauer und Robert Schmitt an den Solotrompeten mit dem Triumphmarsch aus Aida ein. Sehr interessant auch dann der musikalische Wechsel zur traditionellen Blasmusik mit dem bekannten Böhmerwaldwalzer und der Polka „Der Schornsteinfeger aus Eger“. Hier zeigte sich, auch ein Streichorchester kann traditionelle Blasmusik interpretieren. Zum Abschluss des Konzertes ging es musikalisch nach Schottland. Mit den Stück „Highland Cathedral“ unter der Leitung von Astrid Eitschberger endete eine sehr abwechslungsreiche und beeindruckende Zeit- und Weltreise. Mit 2 Zugaben “Final Countdown“ und „Smoke on the water“ verabschiedeten sich die beiden Orchester, die dann nach Pfingsten gemeinsam zu einer einwöchigen Konzertreise nach Italien aufbrechen werden.