Der große Ratgeber

Wie ist der Bezug der Zeitschrift geregelt?

Wie in §17 der Satzung festgelegt, nutzt der Nordbayerische Musikbund die Fachzeitschrift „Bayerische Blasmusik“ von der DVO Druck und Verlag Obermayer GmbH als offizielles Mitteilungsblatt. Alle Mitgliedsvereine erhalten hierüber neben fachlichen Informationen und dem jeweils Neusten aus der Welt der Blasmusik die wichtigsten Informationen aus dem Nordbayerischen Musikbund sowie aus dem Bayerischen Blasmusikverband. Jeder Mitgliedsverein des Nordbayerischen Musikbundes bezieht im Abonnement

  • nach Möglichkeit drei Exemplare
  • mindestens jedoch zwei Pflichtexemplare.

Soweit die für alle Vereine im NBMB laut Satzung verpflichtende Regelung.

Eigentlich - so wird sich mancher fragen - könnte der NBMB aber doch auf eine Fachzeitschrift wie die „Bayerische Blasmusik“ verzichten, denn über das Internet können heutzutage alle wichtigen Informationen direkt kommuniziert werden. Und für diejenigen, die sich ungern über das Internet informieren möchten, sollten regelmäßige Rundbriefe doch ausreichend sein?

Natürlich hat sich das Präsidium des NBMB mit dieser Frage bereits ausgiebig auseinandergesetzt. Aus verschiedenen Gründen sieht es das Präsidium weiterhin als sehr wichtig an, auf die „Bayerische Blasmusik“ als Verbandszeitschrift zu setzen. Hier die zwei wichtigsten Gründe:

  • Der NBMB betreibt „Lobby-Arbeit“ im Auftrage der Mitglieder. Der Begriff „Lobby-Arbeit“ mag im ersten Augenblick etwas anrüchig klingen, bedeutet aber nichts anderes, als dass wir uns darum bemühen, landes- und bundesweit Wirtschaft und Medien, insbesondere aber die Politik für uns und unser Hobby zu sensibilisieren und zu begeistern. Gelänge uns dies nicht, könnten sehr schnell Haushaltsmittel umgeschichtet und die finanzielle Unterstützung insbesondere in der Jugendarbeit reduziert werden.

    Unsere Verbandszeitschrift ist ein ganz wichtiger Bestandteil dieser Lobby-Arbeit, denn sie ermöglicht es, uns und unser Tun nach außen in einer ansprechenden Form zu repräsentieren. Das Internet ist in diesem Punkt eine inzwischen wichtige Ergänzung, kann eine sauber aufgemachte Verbandszeitschrift aber bei weitem nicht vollständig ersetzen.
      
  • Ein weiterer wichtiger Punkt: Eine Fachzeitschrift wie die „Bayerische Blasmusik“ veröffentlicht auch Artikel, die über das normale Verbandswesen hinweg informieren. Sie regt dazu an, auch einmal über den eigenen Tellerrand hinweg zu schauen, und sie gibt Impulse, die eine „ganz normale“ Verbandszeitschrift so nicht geben kann. Ein Beispiel ist die ständige Rubrik „Praxis im Verein“, deren Lektüre wir allen Vereinsverantwortlichen - ob in einem großen oder kleinen Verein - wärmstens ans Herz legen.

Es ist also wichtig, eine Verbandszeitschrift vom Kaliber einer „Bayerischen Blasmusik“ zu haben. Klar ist aber auch, dass die Herausgabe einer solchen Publikation sich für den Hersteller finanziell tragen muss. Nur dadurch, dass sich die bayerischen Musikverbände (neben dem NBMB auch MON, ASM und andere) verpflichten, eine bestimmte Anzahl von Exemplaren pro Verein abzunehmen, kann diese Zeitschrift existieren und - ganz wichtig! - weiterhin eine hohe Qualität liefern.

Dennoch: Es lässt sich nicht abstreiten, dass sich mit dem Internet die Rahmenbedingungen geändert haben. In 2010 hat sich der NBMB daher mit dem DVO-Verlag zusammengesetzt und die alte Regelung, nach der mindestens 3 Exemplare pro Verein zu beziehen sind, etwas angepasst: Seit 2010 sind nun 2 Pflichtexemplare zu beziehen. Wir haben hierbei aber auch versprochen, die Einhaltung dieser Regelung in Zukunft etwas besser zu überprüfen. Damit es keine Verstimmungen gibt, bitten wir unsere Vereine daher, dieser Regelung von selbst nachzukommen.

Hier noch ein paar nützliche Tipps:

  • Die Zeitschrift kann von der Steuer abgesetzt werden.
  • Abo-Bestellungen von Einzelmusikern können bei Angabe des Vereins diesem direkt zugeordnet werden und zählen damit zum Kontingent.
  • Suchen Sie sich einen Sponsor für Ihr Vereinsabo.
  • Übermitteln Sie Themenvorschläge oder stellen Sie Fragen an die Redaktion, die „Bayerische Blasmusik“ berichtet und recherchiert für Sie.
Eingetragen am 28.04.2011

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