Ein Kreiskonzert der Extraklasse

Vier Blaskapellen aus dem Landkreis Schwandorf, die heuer Jubiläum gefeiert haben, beteiligten sich mit 130 Musikern am Konzert in der Oberpfalzhalle Schwandorf.

Schwandorf. Das Kreiskonzert des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB), Kreisverband Schwandorf, mit den Jubiläumskapellen 2019 wurde ein Klangerlebnis der Extraklasse. Die rund 130 Musiker und Musikerinnen brachten nicht nur Marschmusik, Walzer und Polkas zu Gehör, sondern interpretierten auch Filmmusik auf ihre besondere Weise. NBMB-Kreisvorsitzender Joseph Ferstl aus Nabburg bedankte sich eingangs beim „Lokalmatador“, der Neukirchner Blasmusik, für die Vorbereitung und Organisation des Kreiskonzerts in der Oberpfalzhalle. Namentlich nannte er den Vorsitzender Stefan Graf und Dirigent Gerald Bink. Die Neukirchner Blasmusik wurde 1974 gegründet und feierte heuer ihr 45-jähriges Bestehen. Ferstl hieß Landrat Thomas Ebeling als Schirmherrn und Bürgermeisterin Martina Engelhardt-Kopf als Vertreterin des zweiten Schirmherrn, Oberbürgermeister Andreas Feller, ebenso willkommen wie den früheren NBMB-Bezirksvorsitzenden MdB a. D. Klaus Hofbauer und stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Peter Gaschler.

„Ein musikalischer Genuss“
Landrat Ebeling sagte in seinem Grußwort, dass es für ihn eine Ehre sei, dass man ihm die Schirmherrschaft angetragen habe, und sprach von einem musikalischen Genuss beim Kreiskonzert. Ebeling überreichte ein „Flachgeschenk“ als Unterstützung für die entstandenen Unkosten. Zweite Bürgermeisterin Martina Engelhardt-Kopf wünschte allen Zuhörern einen schönen Konzertabend und überreichte ebenfalls einen Spendenscheck an Kreisvorsitzenden Joseph Ferstl.Die mitwirkenden rund 130 Musiker betraten danach die Bühne und spielten zum Auftakt des Kreiskonzerts und unter Leitung von Kreisdirigent Anton Lottner im Gemeinschaftschor das Lied „Fanfare and flourishes“ von James Curnow. Im Anschluss zeigten die einzelnen Blasorchester ihr Können. Den Auftakt übernahm die Neukirchner Blasmusik unter Leitung von Gerald Bink. Das Orchester spielte die Titel „Graf Mercy“, ein Marsch von Nick Loris, und den Walzer „Gruß an Schloss Weißenstein“ von Georg Trost nach einem Arrangement von Karl Edelmann.

Dann übernahmen die Schwarzenfelder Musiker mit Dirigent Stefan Karl die Bühne. Die Musikkapelle hat heuer ebenfalls das 45-jährige Bestehen mit einem großen Fest gefeiert. Mit der Filmmusik „Ich denke oft an Piroschka“ von F. Grothe nach einem Arrangement von Uwe Krause-Lehnitz und dem instrumentengewaltigen Stück „African Symphony“ von Van Mc Coy begeisterten sie das Publikum. Ditte Kapelle war die Blaskapelle Teunz, die bereits im vergangenen Jahr das 40-jährige Bestehen feiern konnte und ebenfalls von Kapellmeister Stefan Karl dirigiert wurde. Ihre Beiträge im ersten Konzertteil waren zwei Polkas mit den Titeln „Böhmisches Blut“ von Josef Poncar und „Wir Musikanten“ von Kurt Gäble.

"Böhmische Musik präsentiert"
Schließlich spielte die Blaskapelle Weiding die Polka „Späte Liebe“ von Alois Aust nach einem Arrangement von Franz Bummerl und den Marsch „Gruß an Böhmen“ von Vaclav Vackar. Nach der Pause ging es beschwingt im Musikprogramm weiter. Die Weidinger gaben den Marsch „Kaiserin Sissi“ und den Walzer „Träumerein aus dem Egerland“ zum Besten, die Neukirchner Blasmusik erfreute mit der „Polka mit Herz“ und dem Zwiefachen „Der Finker“, Teunz leistete mit den Polkas „Im Wäldchen“ und „Böhmische Liebe“ seinen Beitrag und Schwarzenfeld beendete mit der Filmmusik „Moments for Morricone“.
Alle Mitwirkenden spielten dann im Gemeinschaftschor unter Leitung von Anton Lottner den Marsch „Mussinan“ und das unvergessliche „Amazing Grace“.


Von: MZ, Max Schmid, 21.10.19

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