Ergebnisse der Delegiertenversammlung 2019

In diesem Kurzbericht erfahren Sie die wichtigsten Neuigkeiten von der diesjährigen Delegiertenversammlung.   lief ab am 13.12.2019

Das Präsidium des NBMB mit Geschäftsführer Kleinhenz. V. l.: Andreas Kleinhenz, Helmut Schörner (Vizepräsident), Manfred Ländner (Präsident), Max Mages (Vizepräsident), Thomas Kolb (Vizepräsident), Gerhard Engel (Vizepräsident). (Foto: Martin Hommer)

Das Präsidium des NBMB mit Geschäftsführer Kleinhenz. V. l.: Andreas Kleinhenz, Helmut Schörner (Vizepräsident), Manfred Ländner (Präsident), Max Mages (Vizepräsident), Thomas Kolb (Vizepräsident), Gerhard Engel (Vizepräsident). (Foto: Martin Hommer)

Die diesjährige Delegiertenversammlung des Nordbayerischen Musikbunden in der ehemaligen Benediktinerabtei Kloster Banz markierte den Abschluss eines mehrjährigen Projekts, dessen Name Programm war: „No aweng besser wern“. Diese Verbandsentwicklung, das wurde im Verlauf der Delegiertenversammlung deutlich, hatte nicht nur die Zeitkapazitäten der handelnden Personen arg strapaziert, sondern war auch zwischenmenschlich „ans Eingemachte“ gegangen.

Doch die teils kontroversen Diskussionen über Gremien, Richtungen und Inhalte der Verbandsarbeit mündeten in einer neuen Satzung für den NBMB, die von den Delegierten einstimmig beschlossen wurde. Kernpunkte der neuen Satzung ist die neue Verteilung der Gremienarbeit: Die Musikkommission wurde auf 30 Personen erweitert, dabei wurde die Stimme der Laienmusik gestärkt und das musikalische Führungsgremium außerdem mit dem Präsidium verknüpft. Um die Vereine zu stärken und eine höhere Beratungsleistung gewährleisten zu können, wurde mit der Kommission „Vereinsunterstützung“ ein neues Gremium ins Leben gerufen.

Ab 1. Januar, so wurde bekannt gegeben, werde der runderneuerte Kurs-Finder des NBMB (www.kurs-finder.de) online gehen, der alle Kurse für alle Musiker verfügbar machen soll, unabhängig vom Veranstaltungsort und unabhängig von der Heimatregion der interessierten Musiker.

Ebenfalls ab 1. Januar beginnt der Bayerische Blasmusikverband (BBMV) damit, seine Verbandskommunikation selbst in die Hand zu nehmen. Die bisherige Verbandszeitschrift "Bayerische Blasmusik" werde von der neuen BBMV-Publikation „Blasmusik in Bayern“ abgelöst, die vom BBMV in Eigenregie und unter verantwortlicher Mitarbeit des langjährigen Redakteurs Martin Hommer herausgegeben wird. Zusätzlich zur Print-Ausgabe, die in einfacher Ausfertigung an alle bayerischen Musikvereine verschickt wird, gibt es eine Digitalausgabe, die in einer eigenen App oder auch am PC zu lesen sein wird. Zur Finanzierung wurde ein Kommunikationsbeitrag beschlossen, der eine Beitragsanpassung notwendig machte. Nach den Worten von Verbandsgeschäftsführer Andreas Kleinhenz sei diese Anpassung aber lediglich eine Umschichtung der Kosten und werde für die meisten Musikvereine sogar eine finanzielle Erleichterung bringen, da gleichzeitig der GEMA-Beitrag gesenkt werden konnte.

Die abschließenden Neuwahlen bestätigten Präsident Manfred Ländner sowie seine Stellvertreter Gerhard Engel, Helmut Schörner, Thomas Kolb und Max Mages in ihren Ämtern. Für den bisherigen Vizepräsidenten Wolfgang Schniske (Mittelfranken), der sich nicht mehr zur Wahl stellte, wurde Tobias Hauenstein ins Präsidium gewählt. Neuer Verbandsdirigent ist Christian Lang, der auf den ausscheidenden Bundesdirigent Florian Unkauf folgt.

Einen ausführlichen Bericht von der Delegiertenversammlung finden Sie in der Dezemberausgabe der Verbandszeitschrift "Bayerische Blasmusik".


Von: Martin Hommer, Bayerischer Blasmusikverband, 11.11.2019

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