Der Landkreis Erlangen-Höchstadt – ein Kind der kommunalen Gebietsreform in Bayern im Jahre 1972 – wurde im Wesentlichen aus den beiden Altlandkreisen Erlangen und Höchstadt a.d. Aisch gebildet.
Nicht nur die Betrachtung der umfassten Naturräume spiegelt eine seltene Vielfalt wider: Der Landkreiswesten gehört zur östlichen Abdachung des Steigerwaldes, der östliche Landkreis wird zum Vorland der Frankenalb gerechnet, während das weite Tal der Regnitz zwischen der Markgrafenstadt Erlangen und dem malerischen Städtchen Baiersdorf die verbindende Achse bildet; der gesamte Landkreis ist geprägt von einem Nebeneinander an sich gegensätzlicher Faktoren. Ländliche und stadttypische, industrielle und naturnahe Strukturen stehen ebenso in Einklang, wie Pflege von Tradition und Brauchtum mit Fortschritt und Aufgeschlossenheit.
Die Bevölkerung des Landkreises Erlangen-Höchstadt ist auf mittlerweile über 130.000 Einwohner angestiegen. Dieser nach wie vor stetig anhaltende Trend unterstreicht die Attraktivität des Landkreises. Mit etwa 231 Einwohnern/km² liegt die Einwohnerdichte derzeit über dem bayerischen Landesdurchschnitt von 177 Einwohnern/km².
Der Landkreis erstreckt sich über eine Fläche von 565 km². Damit nimmt er unter den bayerischen Landkreisen eine Mittelstellung ein.