Musikalischer Leiter - Thomas Joha

Thomas Joha

Der gebürtige Plochsbacher war bereits während seiner Schulzeit am musischen Matthias-Grünewald-Gymnasium Jungstudent an der Hochschule für Musik in Würzburg. Neben seinem Studium zum Diplomorchestermusiker, verbreiterte er sein musikalisches Wissen und Können u.a. als Mitglied zahlreicher Formationen, in verschiedensten Stilrichtungen – von der traditionellen Blasmusik bis Funk & Soul. Er wirkte bei mehreren CD- und TV-Aufzeichnungen mit und erweiterte durch die Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen, u.a. bei Christian Steenstrup und Prof. Stefan Schulz sein musikalisches Know-How. In seinem Aufbaustudium des Konzertdiploms schlossen sich vielfältige Engagements in namhaften Orchestern an (Mainfrankentheater Würzburg, Theater Augsburg, Landestheater Coburg, Württembergische Symphoniker, Münchner Symphoniker, Philharmonie Reutlingen, Heeresmusikkorps 12).


Seit über 15 Jahren ist Thomas Joha Mitglied des Kreisjugendorchesters und trat zum 20. Jubiläum im Jahr 2010 selbst als Solist mit dem Posaunenkonzert von Philip Sparke auf. Seit 2013 steht er nun als Dirigent vor dem Kreisjugendorchester und wurde 2014 zum ersten Kreisdirigenten des Kreisverbandes Main-Spessart im Nordbayerischen Musikbund e.V. ernannt. Von Juni 2014 bis Ende 2016 war er als hauptamtlicher Bildungsreferent und Projektmanager für den Nordbayerischen Musikbund tätig.


Mit dem Konzert 2017 schloss er sein ebenfalls 2014 begonnenes Masterstudium „Master of Music in Performance“ bei Prof.h.c. Ernst Oestereicher (Bundesdirigent des Nordbayerischen Musikbunds e.V.) und Frank Elbert (Landesdirigent des Bayerischen Blasmusikverbandes) ab. Bei seiner Arbeit als Dirigent legt Joha vor allem Wert auf den Aufbau starker Strukturen im Orchester. Sei es in Jugendorchestern, wie Unterpleichfeld, das er von 2014 bis 2016 betreute oder Oberstufenorchester, wie das Symphonische Blasorchester Willanzheim, welches er seit Herbst 2016 dirigiert. Nach Joha kann es nur in einer starken Gruppe selbstständige Musiker geben, denen qualitativ hochwertige Musik Spaß macht. Dabei ist ihm die Förderung jedes Einzelnen wichtig. Dazu gehört für Ihn neben dem Ausbau instrumentaler Fähigkeiten, auch die Entwicklung sozialer Kompetenzen, die sich wiederum auf das Musizieren auswirken.


Neben dem Dirigat arbeitet Thomas Joha an den städtischen Musikschulen Lohr und Rottendorf als Instrumentallehrer und Fachgruppenleiter. In Kooperation mit dem lokalen Musikverein und der Musikschule leitet er die Bläserklassen in Rottendorf. Desweiteren ist er ständiger Dozent im Nordbayerischen Muskbund e.V., gefragter Workshopleiter, sowie Wertungsrichter in Bayern.

 

 

Ehemalige Dirigenten und Gastmusiker

In 25 Orchesterjahren verpflichtete das KJO MSP 4 Dirigenten: Dieter Baier, Rainer Rudisch, Burkard Zenglein und Thomas Joha. Baier zählte in der Gründungsphase zu den bekanntesten Dirigenten des Landkreises. Über eine Ausschreibung in der Fachzeitschrift „Bayerische Blasmusik“ erhielt Rainer Rudisch nach einem Vorstellungsgespräch sowie einer 30-minütigen Erarbeitung eines im Voraus zugesandten Stückes mit dem Orchester die Zusage als Nachfolger von Baier. Aufgrund der Heimatverbundenheit und in seiner Funktion als damaliger Chef des Heeresmusikkorps 12 Veitshöchheim, übernahm Oberstleutnant Burkard Zenglein das KJO MSP in der Orchestersaison 2007/ 2008. Zenglein begleitete das Orchester während seiner ersten Aufnahme mit dem Bayerischen Rundfunk anlässlich des 20. Jubiläums (Saison 2010/ 2011), verpflichtete diverse Gastmusiker und ermöglichte eine Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendchor Main-Spessart. Mit Thomas Joha ist das Orchester bei seinen Wurzeln angekommen. Der jetzige musikalische Leiter stammt nicht nur aus dem Landkreis Main-Spessart, sondern war bis zu seiner Berufung in den Dirigentenstand lange Jahre als Posaunist im Orchester tätig. 

Quelle: Masterthesis von Franziska Behl