Das Unterfränkische Seniorenblasorchester


SBO beim Konzert 2015
Unterfränkische Seniorenblasorchester des NBMB












v.l. Ernst Oestreicher, Waldemar Danz, Günter Bier, Erhard Rada, Werner Höhn, Edgar Rudloff








Klarinettist Reiner Steinbach
Solisten Max Borst und Stefan Betz
Ingrid Schubert mit Alphorn bei der „Alphorn Ballad“
Beim "Rakoczy Fest 2015" in Bad Kissingen
In der Stadtpfarrkirche in Hammelburg 2015
Dekanatstreffen in Würzburg 2015

Das „Unterfränkische Seniorenblasorchester“ wurde im Jahre 1991 vom damaligen Vizepräsidenten des Nordbayerischen Musikbundes, Otto Zeier aus Hammelburg, dem Direktor der Bayerischen Musikakademie Hammelburg Josef Toni Dillenkofer aus Kaiserslautern, damals wohnhaft in Untererthal, dem Bezirksvorsitzenden von Unterfranken Edgar Rudloff aus Bergrheinfeld und dem stellvertr. Bezirksvorsitzenden Hermann Deußer aus Gerbrunn in der Bayerischen Musikakademie gegründet.

Anlass für die Gründung war die Idee, Musikern, denen die üblichen Proben und Auftritte in den heimatlichen Stammorchestern zu viel geworden waren, im Seniorenblasorchester eine neue Heimat zu finden, um auch weiterhin sein Können auf sein Instrument zu beweisen. Während sich die Idee in den anderen drei Regierungsbezirken (bislang) nicht durchsetzen konnte, begannen in Unterfranken 1991 die ersten Proben mit 15 Musikern in der Musikakademie in Hammelburg.

Vor allem durch Mundpropaganda erhöhte sich die Zahl schnell auf ca. 30 Musiker. Zurzeit musizieren im Orchester 40 Mitglieder – darunter 4 Frauen- aus 31 unterfränkischen Vereinen. Das Durchschnittsalter beträgt 68 Jahre, wobei der älteste Musiker 84 Lenze zählt. Vor zwei Jahren erfuhr das Orchester eine Bereicherung durch das Ehepaar Öffner aus Güntersleben, das den gesanglichen Part des Orchesters übernahm. Bislang konnten in den vergangenen  25 Jahren insgesamt 88 Musiker ihrem Hobby, der Blasmusik, fröhnen.

Eine Besonderheit ist, dass 11 ehemalige und zum Teil noch aktive Dirigenten im Orchester mitwirken. Die Organisation des Orchesters liegt in den Händen von Ehrenbezirksvorsitzenden und Ehrenmitglied des Nordbayerischen Musikbundes Edgar Rudloff aus Bergrheinfeld.

Der erste Dirigent des Seniorenblasorchesters war Stadtkapellmeister Otto Zeier aus Hammelburg. Ihm folgte der damalige Direktor der Akademie, Josef Toni Dillenkofer. Dann übernahm Alois Jonetzko, ehemaliger Militärmusiker aus Würzburg den Dirigentenstab. Seit dem Jahre 1999, nach dem Tod von Alois Jonetzko, ist Erhard Rada aus Veitshöchheim – in seiner aktiven Zeit Soloklarinettist beim Heeresmusikkorps Veitshöchheim- der Chef des Orchesters.

Das Orchester produzierte im Jahre 2012 sogar seine eigene CD mit Neueinspielungen und Eigenkompositionen von Orchestermitglieder.

Die Musikproben finden von März bis Juli und von Oktober bis Dezember in der Regel in der Bayerischen Musikakademie und auch im Musikheim der Stadtkapelle Hammelburg statt. Die Orchestermitglieder nehmen dabei insgesamt ca. 25.000 km Anfahrten in Kauf. Natürlich probt das Orchester nicht nur, sondern es kommen noch ca. 6 Auftritte im Jahr hinzu.

Erwähnt sollen hier besonders die „Festliche Maiandacht“ in der Wallfahrtskirche „Maria im Grünen Tal“ in Retzbach, das Gartenfest der Stadtkapelle Hammelburg, das Makrelenfest in Veitshöchheim sowie eine eigene Veranstaltung im Dezember jeden Jahres in der Bayerischen Musikakademie zum „Tag der Blasmusikfamilie Unterfranken“. Bei dieser Veranstaltung umrahmt das Orchester den Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche in Hammelburg. Am Nachmittag gibt das Orchester das alljährige Konzert im großen Saal der Musikakademie Hammelburg.  Natürlich kommt das Gesellige nach dem Konzert und dem Jahresausklang bei Kaffee und Kuchen nicht zu kurz.

Höhepunkte konnte das Orchester im Jahre 2013 bei der Teilnahme beim 1. Deutschen Orchestertreffen „60+“ in Bad Kissingen und auch beim großen Dekanatstreffen 2016 in der großen Posthalle, Würzburg, verzeichnen. Auch beim 2. Deutschen Orchestertreffen 60+ in Bad Kissingen in diesem Jahr wird das Orchester sein Können dem Publikum unter Beweis stellen. Das Repertoire des Orchesters erstreckt sich von geistlicher über konzertanter bis hin zur böhmisch-mährischen Musik.

Zu den Proben und Auftritten kommt seit 15 Jahren unter der Organisation von Edgar Rudloff jedes Jahr ein 5-tägiger Ausflug, an dem außer den Orchestermitgliedern auch Verwandte und Bekannte teilnehmen dürfen, so dass auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommt. Die Ausflüge führten u.a. nach Südtirol, in die Lechtaler Alpen, nach Österreich, nach Ostfriesland und Insel Rügen, um nur einige zu nennen.

Abschließend kann gesagt werden, dass das Orchester gut aufgestellt ist, der Probenbesuch zu keinem Zeitpunkt Kritik erfährt und  weiterhin bei allen Orchestermitgliedern diese musikalische  Einrichtung sehr posiitv bewertet und aufgenommen wird.

Über weitere Informationen und Bebilderungen kann man sich hier auf der Web-Seite des Seniorenblasorchesters  einschließlich der Auftritte und Probenterminen informieren.

Edgar Rudloff

Ehrenbezirksvorsitzender

 


 

 

Musik hält jung

Mit ihrem bereits 26. Jahreskonzert bewies das  „Unterfränkische Seniorenblasorchester des Nordbayerischen Musikbundes“ einmal mehr: „Musik ist ein Lebensquell“

Spielfreudig und auf hohem Niveau zeigten sich die 40 Musiker – darunter 6  Frauen – aus 31 unterfränkischen Vereinen des NBMB unter der musikalischen Leitung von Erhard Rada bei ihrem Abschlusskonzert 2017  in der Bayerischen Musikakademie Hammelburg.

Wie seit vielen Jahren umrahmte das Orchester am Vormittag den Gottesdienst in der sehr gut besuchten Stadtpfarrkirche von Hammelburg mit festlichen Klängen und gedachten dabei auch an die verstorbenen Mitglieder des Orchesters. Hier unter anderem mit dem „Andante von Mozart“ und der symphonischen Interpretation von „Panis Angelicus“ von Cesar Franck (1822-1890) arrangiert von Alfred Bösendorfer.

Am frühen Nachmittag startete das Orchester in ihrem schon Tradition gewordenen Abschlusskonzert im vollbesetzten großen Saal der Bayerischen Musikakademie in Hammelburg mit dem Konzertmarsch „Die Sonne geht auf“ von Rudi Fischer.

In seiner darauf folgenden Begrüßungsansprache konnte der organisatorische Leiter und Posaunist,  Edgar Rudloff, auch wieder besondere Gäste zum Konzert begrüßen. So den Vizepräsidenten und Bezirksvorsitzenden des NBMB, Werner Höhn, den Bundesdirigenten Ernst Oestreicher, der vor geraumer Zeit den Titel eines „Professors ehrenhalber“ von der Musikhochschule Würzburg erhalten hat, den musikalischen Direktor der Akademie von Hammelburg, Kuno Holzheimer mit Gattin und Frau Bernadette Roßberg, Finanzdirektorin der Akademie.

Besonders freute sich Rudloff auch über die Anwesenheit von Frau Magda Zeier, Gattin des Mitbegründers  des Orchesters, Otto Zeier, die es sich nicht nehmen lässt, das alljährliche Konzert zu besuchen. Und natürlich alle Gäste im vollbesetzten Saal wurden herzlichst begrüßt.

Mit einer Konzertouvertüre, „ El Cid & Babieca“   von Michael Seufert, die aus den Klängen vom gleichnamigen Monumentalfilm von ihm arrangiert wurde, setzte das Orchester einen Kontrapunkt in seinen Darbietungen.

Mit dem Konzertwalzer „Über den Wellen“ von Inventino Rosas und einem modern gestaltetem Solostück für Trompeten „Mexico Starlight“ arrangiert von Erich R. Weber, einem Musikkollegen des Orchesters (Posaunist) zusammen mit Klaus Ammann und dem „Andante von Mozart“ beschloss das Orchester und der bewährten Führung von Erhard Rada den 1. Teil des Jahreskonzerts.

 

 

 

Besondere Ehrungen.

Wie in jedem Jahr konnte Edgar Rudloff verdiente Musiker für eine besondere Ehrung aufrufen.

Die goldene Ehrennadel des Nordbayerischen Musikbundes               

für 60 Jahre Musizieren erhält Erhard Rada, der schon seit vielen Jahren auch den Taktstock für das Seniorenblasorchester hebt. Eine goldene Ehrennadel erhält ebenfalls für seine 60 aktiven Jahre als Musiker (Flügelhornist im Orchester), Waldemar Danz aus Pfaffenhausen. Für 50 Jahre aktiven Musizieren erhält Trompeter Günter Bier aus Zeil a. Main ebenfalls die Goldnadel mit Urkunde.

Eine weitere Auszeichnung lag für Max Borst (Trompeter) aus Gemünden bereit, der seit 40 Jahren musiziert, aber aus gesundheitlichen Gründen die Ehrung nicht entgegennehmen konnte.

Mit einem klassischen Stück, dem „Slavonic Dances“  von Antonin Dvorak, Op.46 setzte das Orchester sein anspruchsvolles Konzert fort. Was wäre ein Konzert ohne einen Marsch, so die Ansprache von Dirigent Rada an das Publikum. Hier wählte das Orchester ein mit flotterem Tempo ausgestatteten  Marsch mit dem Titel „Abel Tasmann“ von Alexander Pfluger. In Folge darauf ein Potpourri mit bekannten schottischen Weisen unter dem Titel „Songs from the Highlands“  Arrangiert von Michael Seufert, in dem sich Jutta Vierengel aus Werneck  auf der Piccolo Flöte besonders solistisch auszeichnen konnte.

Mit einem Begine „Das Geheimnis der Rhön“ von Wolfgang Hohmann und Carlo Schleicher, arrangiert von Rudi Fischer, leitete man das Konzert zusammen mit dem Gesangsehepaar des Orchesters, Helga und Helmut Öffner zum weihnachtlichen Teil über.

„….. wann Weihnachten wirklich ist“ so lautete das modern gestalteten Stück vom Orchester-Posaunisten Erich Weber in einer Bearbeitung von Michael L. Seufert und im Weiteren mit dem Weihnachtspotpourri „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ von Dieter Herborg beendete man das Konzert 2017. Natürlich durften weihnachtliche Gedanken, vorgetragen von Posaunist Otmar Lutz nicht fehlen, die wieder aus der Feder von Ingrid Rudloff stammten.

Zum Schluss bedankten sich Dirigent Rada und der techn. Leiter Edgar Rudloff  für den wieder außerordentlichen sehr zahlreichen Besuch des Orchesters, die wiederum dem Orchester einen tollen Applaus spendeten.

Mit einem gemütlichen Zusammensein der „Blasmusikfamilie“ bei Kaffee und Kuchen schloss man das musikalische Jahr 2017 ab.

Für das Orchester

Günter Bier

 

 


 

PROBENTERMINE 2018

 

 

TERMIN                       PROBENORT

Montag,  05.03.2018   Bay.Musikakademie

Montag,  13.03.2018   Musikheim der Stadtk.Hammelburg

Montag,  26.03.2018   Musikheim der Stadtk.Hammelburg

Montag,  16.04.2018   Bay. Musikakademie

Montag,  23.04.2018   Bay.Musikakademie

Montag,  11.06.2018   Bay.Musikakademie

Montag,  02.07.2018   Musikheim der Stadtk.Hammelburg

Montag,  23.07.2018   Musikheim der Stadtk.Hammelburg

Montag,  13.08.2018   Musikheim der Stadtk.Hammelburg

Montag,  10.09.2018   Bay.Musikakademie

Montag,  24.09.2018   Bay.Musikakademie

Montag,  08.10.2018   Bay.Musikakademie

Montag,  22.10.2018   Bay. Musikakademie

Montag,  05.11.2018   Bay. Musikakademie

Montag,  19.11.2018   Musikheim der Stadtk.Hammelburg

Montag,  26.11.2018   Musikheim der Stadtk.Hammelburg

Montag,  03.12.2018   Bay. Musikakademie

Montag,  10.12.2018   Bay. Musikakademie

 

 


 

AUFTRITTE 2018

 

Sonntag,   06.05.2018      

- Maiandacht in Retzbach    Eintreffen:  18.00 Uhr

Sonntag,   13.05.2018      

- Maiandacht in Würzburg     Beginn:  17.00 Uhr

Sonntag,   27.05.2018      

- Maiandacht in Steintal/Hammelburg                                                  

Sonntag,   24.06.2018      

- Landesgartenschau in Würzburg    Uhrzeit   n.n.B

Montag,    09.07.2018     

- Gartenfest der Stadtk.Hammelburg    Beginn:  18.00 Uhr

Sonntag,   29.07.2018      

- Anglerfest in Veitshöchheim    Beginn:   11.00 Uhr

Sonntag,   19.08.2018      

- Kirchweih in Bergrheinfeld      Beginn:  9.00 Uhr

Mittwoch, 19.09.2018       

- Dekanatstreffen des Dekanats Aschaffenb.

in Mainaschaff   Auftritt: 14.00 – 17.00 Uhr        Busabfahrt  n.n.B.

 

Sonntag,   16.12.2018        

- Treffen der „Blasmusikfamilie Unterfranken“ mit

Gottesdienst in der Pfarrkirche  und Konzert in der Akademie

 Eintreffen 9.30 Uhr   im Pfarrzentrum Hammelburg

 

 


 

 Drei Wünsche

Hätte ich drei Wünsche frei, so wär der erste mir,

dass es sich auf der Welt verhält, wie bei einem Klavier.

Friedlich schwarze, weise Tasten, dort beieinander liegen.

Obwohl doch jede anders klingt, sich trotzdem nicht bekriegen. 

 

Hätte ich drei Wünsche frei, so wär der zweite nur,

dass aller Leben sich abspielt, in Moll, doch meist in Dur.

Es soll bei mancher Traurigkeit, oft heitere Tage geben.

So verschieden wie die Melodien, sei auch hier unser Leben. 

Hätte ich drei Wünsche frei, der dritte nun am Ende,

das aus allen Waffen werde, Musikinstrumente.

Vorbei wär dann für alle Zeit, sinnloses Blutvergießen.

Ganz sicher würden bei Musik, nur Freudentränen fließen.

 

Verse vom Mitglied  des Ufr. Sen. Blasorchester  und Posaunisten, Erich Weber.

(Vorgetragen im Rahmen des Abschlusskonzert am 20. Dezember 2015 des Ufr. Sen.Blasorch.)

 

 

 

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++