Steigende Infektionszahlen - was tun? (Aktualisiert am 26.09.2020)

In einigen Landkreisen wird inzwischen das Limit von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen überschritten. Der NBMB im Landkreis Würzburg reagiert darauf mit einer Empfehlung, den Probenbetrieb seiner Mitgliedsvereine zunächst bis Ende September ruhen zu lassen.   lief ab am 05.10.2020

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In einigen Landkreisen wird inzwischen das Limit von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen überschritten. Der Nordbayerische Musikbund im Landkreis Würzburg reagiert darauf mit einer Empfehlung, den Probenbetrieb seiner Mitgliedsvereine zunächst bis Ende September ruhen zu lassen.

Der 7-Tage-Index der Stadt Würzburg beträgt 66,47 (Stand 17.09.2020), womit die Stadt Würzburg die undankbare Spitzenposition an Neuerkrankungen in Bayern einnimmt. Im Landkreis Würzburg beträgt der Wert immerhin noch 37,08, womit der Landkreis an fünfter Stelle in Bayern liegt.

Aufgrund dieser Entwicklung hat sich der Kreisverband Würzburg in Abstimmung mit dem Verbandspräsident MdL Manfred Ländner und der Geschäftsstelle entschieden, den Musikvereinen im Landkreis Würzburg zu empfehlen, (größere) Gesamtproben innerhalb von Gebäuden zunächst bis Ende September 2020 nicht mehr stattfinden zu lassen. Proben außerhalb von Gebäuden sind unter Wahrung des Sicherheitsabstandes auch weiterhin mehr oder weniger unbedenklich. Von dieser Empfehlung sind Registerproben, Proben kleinerer Orchester & Ensembles (bis ca. 15 Personen), Gruppenunterricht im Bereich der musikalischen Früherziehung und der Instrumentalunterricht ausgenommen.

Die Entscheidung begründet sich darauf, dass vermieden werden soll, dass in einem Musikverein ein Hotspot entsteht. Dies würde alle angestrebten Lockerungen in der musikalischen Vereinsarbeit (z.B. Verringerung des Abstandes beim Musizieren, Erleichterungen bei Konzerten und Auftritten) sehr schnell für einen längeren Zeitraum zunichtemachen.

Natürlich handelt es sich hierbei nur um eine Empfehlung, die vorsorglich ausgesprochen wurde. Die Entscheidung, den Probenbetrieb auszusetzen oder einzuschränken, liegt weiterhin im alleinigen Verantwortungsbereich eines jeden einzelnen Vereins. Der Kreisverband Würzburg ist sich dabei sicher, dass jeder Verein abhängig von seiner ganz spezifischen Situation die für seine Mitglieder beste Entscheidung treffen wird.

Der Nordbayerische Musikbund verfolgt die weitere Entwicklung der Neuinfektionen innerhalb seiner Verbandsgrenzen sehr genau. Je nach Entwicklung der Neuinfektionen könnten weitere Landkreise der Vorgehensweise des Kreisverbandes Würzburg folgen und auch dort eine gleichlautende Empfehlung aussprechen. Die Abstimmung hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise erfolgt jedenfalls in enger Abstimmung mit dem Verbandspräsidenten MdL Manfred Ländner und der Verbandsgeschäftsstelle in Unterpleichfeld.

Update 18.09.2020:

Die Empfehlung, bis Ende September 2020 keine (größeren) Gesamtproben innerhalb von Gebäuden durchzuführen, wurde seitens des Nordbayerischen Musikbundes heute am 18.09.2020 auch für den Landkreis Kulmbach ausgesprochen. Von dieser Empfehlung sind Registerproben, Proben kleinerer Orchester & Ensembles (bis ca. 15 Personen), Gruppenunterricht im Bereich der musikalischen Früherziehung und der Instrumentalunterricht ausgenommen. Der Landkreis Kulmbach steht hinsichtlich des 7-Tage-Index an dritthöchster Stelle aller kreisfreien Städte und Landkreise in Bayern.

Update 26.09.2020:

Nach Überschreitung des 7-Tages-Inzidenz-Wertes von 50 hat der NBMB nun auch für den Kreisverband Rhön-Grabfeld die Empfehlung ausgesprochen, alle (größeren) Proben vorerst für 1 Woche bis zum 03.10.2020 ruhen zu lassen.


Von: Geschäftsstelle, 17.09.2020 (aktualisiert am 18.09.2020)

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